Festplatte (HDD)

Headcrash, Elektronikschaden, nicht erkannt — wir retten Ihre Daten aus allen HDD-Typen.

Analysepauschale 79€ mit Dateiliste im Kundenportal, garantierter Festpreis vor Beauftragung — Können wir nichts retten, zahlen Sie nur die Analysepauschale von 79€ — nicht den Rettungspreis.

Was kostet Datenrettung?

Welches Medium ist betroffen?

Festplatte (HDD)

Klassische Festplatten speichern Daten auf magnetisch beschichteten, rotierenden Scheiben — einem sogenannten Platter. Ein beweglicher Lesekopf liest und schreibt die Daten mit hauchdünnem Abstand zur Oberfläche. Genau diese Mechanik macht HDDs anfällig, aber auch sehr gut rettbar.

Typische Symptome

  • Klackernde oder schleifende Geräusche beim Starten
  • Festplatte dreht nicht mehr oder wird nicht erkannt
  • Laptop wurde fallengelassen, danach keine Daten mehr
  • Nach einem Stromausfall plötzlich unleserlich

Erfolgsaussichten

HDDs haben die besten Rettungsquoten unter allen Datenträgern — vorausgesetzt, die Platter (Datenscheiben) sind nicht physisch zerkratzt. In unserem Reinraum ISO Klasse 5 erzielen wir eine Erfolgsquote von 92 %.

Wichtig

Hören Sie sofort auf, die Festplatte zu benutzen oder einzuschalten. Jeder Startversuch bei mechanischem Schaden kann die Platter irreparabel beschädigen.

SSD & NVMe-Laufwerk

SSDs und NVMe-Laufwerke speichern Daten auf Flash-Speicherchips — ohne bewegliche Teile. Das macht sie schnell und stoßfest, aber ihre Ausfälle kommen oft ohne Vorwarnung. Weil die Daten auf mehreren Chips verteilt gespeichert werden, ist die Rettung technisch anspruchsvoller als bei HDDs.

Typische Symptome

  • Laufwerk wird plötzlich nicht mehr erkannt (besonders nach Windows-Update)
  • MacBook oder Laptop bootet nicht mehr
  • SSD erscheint als 0 Byte oder mit falscher Kapazität
  • Schreibfehler, Dateikorruption nach längerem Betrieb

Erfolgsaussichten

Logische Defekte (gelöscht, formatiert, Dateisystemfehler) sind bei SSDs gut rettbar. Bei Controller-Ausfällen hängt die Quote vom genauen Chip-Typ ab — unser Labor hat Zugriff auf spezifische Firmware-Tools für alle gängigen Hersteller (Samsung, WD, Crucial, Micron, Toshiba).

Wichtig

Niemals versuchen, eine defekte SSD selbst zu klonen oder mit Recovery-Software zu scannen — das kann den Controller endgültig beschädigen.

RAID-Systeme, NAS & Server

RAID-Systeme verteilen Daten über mehrere Festplatten, um Ausfallsicherheit oder Geschwindigkeit zu erhöhen. Fällt ein zweites Laufwerk aus oder wird ein Rebuild falsch durchgeführt, sind alle Daten betroffen — unabhängig vom RAID-Level. Wir retten RAID 0, 1, 5, 6, 10 sowie proprietäre NAS-Systeme aller großen Hersteller.

Typische Symptome

  • Mehrere Laufwerke gleichzeitig ausgefallen
  • NAS zeigt „Volume degraded" oder startet nicht mehr
  • RAID-Rebuild wurde abgebrochen oder ist fehlgeschlagen
  • Server-Absturz, danach kein Zugriff mehr auf Freigaben

Kompatible Systeme

Synology, QNAP, Netgear ReadyNAS, Buffalo, Promise, HP ProLiant, Dell PowerEdge, IBM, Fujitsu — sowie proprietäre Hardware-RAID-Controller (LSI, Adaptec, Areca, 3ware).

Wichtig

Starten Sie kein manuelles Rebuild, wenn nicht alle Ursachen des Ausfalls bekannt sind. Ein falscher Rebuild überschreibt oft die letzten Daten unwiderruflich. Laufwerke unverändert lassen und direkt einsenden.

USB-Stick & Speicherkarten

USB-Sticks und SD-Karten basieren wie SSDs auf Flash-Speicher — sind aber für seltene Lese-/Schreibvorgänge ausgelegt, nicht für den Dauereinsatz. Gerade günstige Modelle haben oft keinen zuverlässigen Wear-Leveling-Schutz. Häufig steckt der Defekt im Controller-Chip, nicht im Speicher selbst.

Typische Symptome

  • Karte oder Stick wird nicht erkannt oder zeigt falschen Inhalt
  • Fotos oder Dokumente plötzlich weg oder korrupt
  • Physisch verbogener oder gebrochener USB-Anschluss
  • Karte aus Kamera: Meldung „Karte nicht lesbar" oder „Bitte formatieren"

Erfolgsaussichten

Gelöschte Fotos, Videos und Dokumente sind auf Flash-Medien in den meisten Fällen vollständig wiederherstellbar — solange das Medium danach nicht neu bespielt wurde. Bei physischem Chipschaden löten unsere Techniker den Speicherchip direkt aus und lesen ihn über spezielle Adapter aus.

Wichtig

Tippen Sie niemals auf „Jetzt formatieren", wenn Ihr Betriebssystem das vorschlägt. Das überschreibt die Dateitabelle und verschlechtert die Rettungschancen erheblich.

Smartphone & Tablet (iPhone, iPad & Android)

Smartphones und Tablets speichern Fotos, Kontakte und Nachrichten auf internem Flash-Speicher oder einer verschlüsselten Partition. Nach Displaybruch, Wasserschaden oder versehentlichem Löschen ist eine professionelle Analyse oft der einzige Weg zu Ihren Daten.

Typische Symptome

  • Display kaputt — Gerät startet, Daten nicht zugänglich
  • Wasserschaden oder Sturz — Gerät erkennt sich nicht mehr
  • Gelöschte Fotos, Videos oder WhatsApp-Chats
  • PIN vergessen oder Gerät nach Reset gesperrt

Erfolgsaussichten

Gelöschte Dateien und viele logische Defekte sind bei Smartphones gut rettbar — solange das Gerät nicht weiter genutzt wird. Bei Hardwaredefekten hängt die Quote vom Modell und Chipsatz ab.

Wichtig

Gerät nicht weiter benutzen, nicht auf Werkseinstellungen zurücksetzen und keine Recovery-Apps installieren — das kann Daten überschreiben.

Notebook & Laptop

Notebooks vereinen interne SSD oder HDD, oft verschlüsselte Systempartitionen und manchmal RAID- oder Hybrid-Speicher. Nach Sturz, Flüssigkeitsschaden, Displaybruch oder Boot-Fehler retten wir Daten direkt vom Speichermedium — unabhängig davon, ob das Gerät noch startet.

Typische Symptome

  • Laptop startet nicht mehr oder hängt beim Apple-/Windows-Logo
  • Bluescreen (BSOD) oder Kernel Panic nach Update oder Sturz
  • Wasserschaden auf der Tastatur — Gerät geht nicht mehr an
  • SSD/HDD wird im BIOS nicht erkannt, obwohl das Gerät läuft

Erfolgsaussichten

Logische Defekte und viele Elektronikschäden sind gut rettbar, sobald das Speichermedium unangetastet bleibt. Bei mechanischen HDD-Schäden arbeiten wir im Reinraum; bei NVMe/SSD oft über Controller- oder Chip-Level-Zugriff.

Wichtig

Gerät nicht weiter booten oder chkdsk/fsck ausführen. Bei Verdacht auf mechanischen Schaden Festplatte nicht wiederholt einschalten — direkt einsenden.

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